Lena Doppel opinionated renaissance weboptimist - has words, will use them



Rant

Erstellt von Lena Doppel

....als Reaktion auf diesen Artikel, zu dem es keine Kommentierfunktion gibt. http://walterwippersberg.at/Der%20neue%20Kampf%20ums%20Urheberrecht.html

S.g. Herr Wippersberg,

Ich schreiben Ihnen als Nichtpiratin, Kaumdownloaderin, Käuferin hunderter, wenn nicht tausender  Produkte der Unterhaltungsindustrie-Kunst (Originale kann ich mir nicht leisten) und besorgte Bürgerin MIT IT-Kenntnissen.

Erstellt von Lena Doppel

Hurrah! Vor 20 Jahren wurde Österreich ans Internet gekabelt. Die Medien sind voll von "die ersten 20 Jahre"-Beiträgen. Gestern gab es aber unter österreichischen Twitterern einen Aufschrei als der ORF zu diesem Ereignis den deutschen Blogger, Berater und Schnauzbart-Iro-Kombiträger Sascha Lobo ins ZIB 2 Studio schaltet. Ein Piefke? Ein Selbstdarsteller? Hat sich denn kein bescheidener Österreicher gefunden?

Erstellt von Lena Doppel
Disclaimer: Nein, ich bin kein Apple-Fan-Girl. Aber ich bin zertifizierte Apple Support-Professional-Lise, langjährige Apple-Nutzerin (aktuell iMac, MacBook Air und iPhone), und arbeite als Digital Coach. Das iPad ist nichts für mich (man kann nicht damit arbeiten), aber ich kann mir schon vorstellen, dass es als Surf-Werkzeug für Verwandte und Bekannte interessant ist. Bei aller "Magie" sollte man aber eines nicht vergessen: das Ding ist ein Computer und Computer haben ihre Macken. Ich hab mal zusammengeschrieben auf was man als verantwortungsbewussteR AngehörigeR meiner Meinung nach achten muss, wenn Nicht-Nerdige Mamas, Omas oder Onkels ein iPad nutzen wollen.

Auch "magische" Technologien haben so ihre Tücken. Die Chancen stehen hoch, dass das iPad der ersten Generation einige Schwächen des iPhones teilt. Hier ein paar Vorkommnisse aus meiner Arbeitspraxis auf die man achten sollte wenn man seinen Offliner-Verwandten ein iPad einrichtet (speziell wenn es "der einzige Computer" sein soll). Da ich selbst noch kein iPad habe kann ich nur meine iPhone-Erfahrungen extrapolieren. Ergänzungen und Kommentare sind herzlich willkommen.

Das iPad als einziger Computer ist ein potentielles Daten-Massengrab. An sich braucht man einen Computer um ein iPhone oder iPad zu aktivieren, allerdings muss das ja nicht der eigene sein, man kann das auch wen anderen erledigen lassen. Als warnendes Beispiel, was dabei passieren kann: einer meiner Kunden hat (als er noch nicht mein Kunde war :)) beim iPhone-Kauf den Verkäufer im Handy-Laden "gezwungen" das Gerät vor Ort zu aktiveren. Sein Grund: er wollte sein Windows-Laptop nicht mit Apple-Software "kontaminieren" (ja, solche Leute gibt's). Needless to say: das iPhone wurde nicht gebackupt und es wurden auch keine Software-Updates eingespielt. Wozu auch? Das Ding funktioniert ja!  Halbes Jahr später: iPhone kaputt, E-Mails weg, Kalender weg, Adressen weg, Fotos weg, (und wie er dachte auch) Apps weg. Er kam in einer ziemlichen "Scheiss Apple"-Stimmung zu mir und ich konnte ihm auch nur teilweise helfen: Die Apps konnten wir größtenteils rekonstruieren (Apple schickt auch für Gratis-Apps eine Rechnung per E-Mail, von einigen Apps wusste er, dass er sie nutzte), die Mails waren zum Teil noch auf seinem Pop-Account, Notizen, Bilder und Adressen waren aber gone-for-good.

Was kann man also tun, damit das den eigenen Verwandten nicht passiert?

Erstellt von Lena Doppel

Das Web ist voll von "Experten" die mir erklären wollen wie ich mein Leben mit weniger rumliegendem Zeug "glücklicher und leichter" führen könnte. Ich glaub ja, dass diese Aufräumexperten in Wirklichkeit allesamt verkappte Messies sind, und zwar solche mit puritanischen Vorfahren oder zumindestens einem strengen Über-ich. Schrank-Messies sozusagen. 

Erstellt von Lena Doppel

Frauentag 2009 in Indien (link)

Der Leyrer ist wiedermal schuld, der schon seit gestern Abend per Twitter darauf aufmerksam macht, dass man ihm heute das Zwitschern verbieten muss, damit er nicht was ungehöriges sagt - zum Frauentag, und der Leyrer, der sagt gerne was ungehöriges, was ich aber von Zeit zu Zeit auch ganz amüsant finde. 

Den Muttertag haben also laut allgemeiner Folklore bei uns die Nazis bekannt gemacht, den Frauentag die Feministinnen. Und solche Tage brauche man eigentlich nicht mehr. So was sei "antiquiert", "alt", "nicht mehr zeitgemäß", wir seien "darüber hinaus".



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Lifehacker
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